
ffm. In einem Monat startet die 49. Ausgabe von Deutschlands ältestem Filmfestival für junges Publikum: Von Donnerstag, 24. September, bis Donnerstag, 1. Oktober, präsentiert das „LUCAS“-Filmfestival wieder spannende Filmkunst aus aller Welt für alle von drei Jahren bis 18plus. Spielorte sind das Kino des Deutschen Filminstituts & Filmmuseums (DFF), das Cinéma und das CineStar Frankfurt Metropolis IMAX in Frankfurt, das Kino im Hafen 2 in Offenbach, die Caligari FilmBühne in Wiesbaden sowie erstmals das Kinopolis in Bad Homburg. In den Wettbewerben „Kids“, „Teens“ und „Youngsters“ konkurrieren aktuelle Lang- und Kurzfilme um begehrte Preise im Gesamtwert von 21.000 Euro. Das vollständige Festivalprogramm kann bereits unter lucas-filmfestival.de eingesehen und gebucht werden.
40 Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme, viele davon Deutschlandpremieren, gehen bei „LUCAS“ ins Rennen um die Auszeichnungen, die mit je 5000 Euro für den besten Langfilm und je 2000 Euro für den besten Kurzfilm dotiert sind. Ergänzt wird das Programm durch eine Reihe von Gastprogrammen und Specials. Auch in diesem Jahr können junge Menschen bei „LUCAS“ auf verschiedenste Weisen mitmischen: Als Moderatorinnen und Moderatoren, Kritikerinnen und Kritiker oder Filmpatinnen und Filmpaten, als Jurymitglieder oder Kuratorinnen und Kuratoren gestalten sie das Festivalgeschehen mit.
Anna Schoeppe, Geschäftsführerin der Hessen Film & Medien, sagte auf der Pressekonferenz am Montag, 24. August, im Kino des DFF: „,LUCAS‘ nimmt junge Zuschauer*innen als neugieriges und anspruchsvolles Kinopublikum ernst. Das Festival eröffnet ihnen die Möglichkeit, unterschiedliche filmische Handschriften kennenzulernen, sich mit dem Gesehenen auseinanderzusetzen und Film auch als Kunstform zu entdecken. Dass mit KOSCHKA auch ein von der Hessen Film & Medien geförderter Film Teil des diesjährigen Programms ist, freut mich deshalb besonders.“

„,LUCAS‘ passt zu Frankfurt, weil das Festival die Internationalität unserer Stadt widerspiegelt und jungen Menschen die Welt durch die Augen Gleichaltriger aus anderen Ländern näherbringt“, erklärte Frankfurts Stadtkämmerer Bastian Bergerhoff. „Wer gemeinsam Filme schaut, entdeckt neue Perspektiven und kommt miteinander ins Gespräch – genau solche Begegnungen stärken Neugier, Offenheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. ,LUCAS‘ gibt Kindern und Jugendlichen eine Stimme und einen Raum, in dem ihre Fragen, Sichtweisen und Ideen zählen – und macht damit kulturelle Teilhabe und demokratisches Mitgestalten ganz konkret erfahrbar.“
„In seiner 49. Ausgabe bleibt ,LUCAS‘ bunt und wird noch ein bisschen größer“, sagte Susanne Völker, Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain. „Das internationale Festival für junge Filmfans bietet Filme aus verschiedenen Teilen der Welt in unterschiedlichen Sprachen, Begegnungen mit Filmschaffenden und untereinander. Es eröffnet neue Horizonte und lädt ein zur kreativen Teilhabe und zum internationalen Austausch zu gesellschaftlichen Fragestellungen. Ich danke dem gesamten Festivalteam herzlich und wünsche allen Besucherinnen und Besuchern wunderbare Festivaltage und gute Begegnungen.“
„,LUCAS #49′ an den Start zu bringen, war eine besondere Herausforderung. Umso mehr freuen wir uns über einen hochkarätigen, sehr internationalen Wettbewerb mit zahlreichen Deutschlandpremieren. Für diese Edition haben wir dem Kraftakt in Zeiten schwindender finanzieller Mittel ein zartes Motiv entgegengesetzt: Seifenblasen. Mit ihren schillernden Farben stehen sie für die Schönheit des Augenblicks, für Unbeschwertheit, Freude, Spiel und die Magie der Kindheit – aber auch für die Flüchtigkeit von Dingen, geplatzte Träume und Vergänglichkeit“, erklärte „LUCAS“-Festivalleiterin Julia Fleißig.
Eröffnet wird „LUCAS #49“ am Donnerstag, 24. September, um 18 Uhr im Kino des DFF, Schaumainkai 41. Im Anschluss ist um 20 Uhr „The Swallows of Kabul“ zu sehen: Der Animationsfilm von Zabou Breitman und Éléa Gobbé-Mévellec ist Teil der Reihe, die die „Young European Cinephiles“ zum Thema „Gerechtigkeit“ kuratiert haben. Die besten Filme des Jahres werden bei der Preisverleihung am Donnerstag, 1. Oktober, um 18 Uhr im Kino des DFF ausgezeichnet.
Weitere Informationen: „Lucas – Internationales Filmfestival“
