Erweiterte Realität im Senckenberg Naturmuseum – Einladung zu offenen Augmented-Reality-Teststationen

Mit VR-Brille am Korallenriff des Senckenberg Naturmuseums Frankfurt © Senckenberg, Foto Traenkne

Am Mittwoch, den 18. März, lädt das Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt Besucher*innen zu einer besonderen Entdeckungsreise ein: Unter dem Titel „Das erweiterte Museum“ wird das Haus am Nachmittag zum Experimentierfeld für neue digitale Perspektiven. Von 14 bis 17:30 Uhr verwandeln sich verschiedene Orte im Museum in offene Teststationen. Hier können Gäste ohne Anmeldung prototypische Augmented-Reality-Anwendungen ausprobieren, die im Rahmen des EU-Forschungsprojekts „LoGaCulture“ von der Hochschule RheinMain gemeinsam mit Senckenberg entwickelt wurden.

Ausgestattet mit Datenbrillen wie der „HoloLens 2“ oder der „Meta Quest 3“ eröffnen sich neue Ebenen des Sehens: Digitale Einblendungen ergänzen Exponate, lassen Verborgenes sichtbar werden oder erweitern Objekte um zusätzliche Informationen und Animationen. Augmented Reality – kurz AR – kann Dinge zeigen, die dem bloßen Auge verborgen bleiben. Doch wie sinnvoll ist ihr Einsatz im Museum? Wo bereichert sie eine Ausstellung, wo stößt sie an Grenzen?

Genau diesen Fragen geht das Projektteam nach – und lädt das Publikum ein, Teil dieser Erkundung zu werden. Unter Anleitung können Besuchende kleine Apps und Animationen selbst testen und das Museum aus einer ungewohnten Perspektive erleben. Im Mittelpunkt steht die Idee, das – oft schon vertraute – Haus neu zu entdecken.

Die Teilnahme an den offenen Teststationen ist im Museumseintritt enthalten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Angebot richtet sich an Einzelbesucher*innen ab 18 Jahren und ist nicht für größere Gruppen geeignet.

Wer tiefer in das Thema eintauchen möchte, hat um 18 Uhr Gelegenheit dazu: In einer Podiumsdiskussion werden erste Ergebnisse des Projekts vorgestellt und Fragen zur Gestaltung immersiver Ausstellungen diskutiert. Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung über den Kalender des Museums erforderlich.

Weitere Informationen unter: https://logaculture.eu