Mainzer Neujahrsumzug als Auftakt zur Fastnachtskampagne 2026

Neujahrsumzug © Thomas Gottfried

Am Neujahrsmorgen startet pünktlich um 11:11 Uhr das erste große Fastnachtsereignis des Jahres: der Neujahrsumzug der Mainzer Garden und Musikzüge. Er ist zugleich der närrische Auftakt der Kampagne 2026, die am 1. Januar beginnt und am 18. Februar 2026 mit der traditionellen Fastnachtsbeerdigung am Aschermittwoch endet.

Rund 1.200 Gardisten und Dragoner, Husaren und Herolde, Prinzessinnen und Prinzen sowie etwa 450 Musikerinnen und Musiker ziehen am 1. Januar 2026 durch die Mainzer Innenstadt und läuten die fünfte Jahreszeit ein. Der Zug startet am Ernst-Ludwig-Platz und führt über Große Bleiche und Münsterplatz, bevor sich der närrische Lindwurm mit 30 Zugnummern über Schillerstraße, Schillerplatz und Ludwigsstraße bis zum Domplatz schlängelt.

Dort wartet auf alle Närrinnen und Narrhallesen ein stimmgewaltiges Neujahrskonzert der Mainzer Garden, ausgerichtet vom Mainzer Carneval-Verein (MCV) und der Stadt Mainz.

„Es ist einfach eine tolle Veranstaltung, die von Jahr zu Jahr mehr Gäste am Neujahrsmorgen in die Innenstadt lockt“, freut sich MCV-Präsident Hannsgeorg Schönig. Zum Programm gehört auch der traditionelle Neujahrsempfang mit dem Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase – ebenso wie das vierfarbbunte Bühnenprogramm, organisiert von der MCV-Zugleitung um ihren Sprecher Thorsten Hartel sowie vom städtischen Protokoll.

Neujahrsumzug © Thomas Gottfried

Das Platzkonzert startet gegen 12 Uhr in Anwesenheit der Stadtmarschälle mit Musikstücken der närrischen Kapellen – angeführt von der Mainzer Prinzengarde, gefolgt von der Garde der Prinzessin, der Füsilier-Garde 1953, der Musik-Show-Band Mainz-Altstadt „Die Bauern“, der Mainzer Ranzengarde von 1837, der Burggrafengarde CCW Mainz-Weisenau, der Mainzer Rittergilde, dem Fanfarenzug „Die Lerchen“ und schließlich dem Mombacher Bohnecorps „Die Bohnegard“.

Nachdem Oberbürgermeister Nino Haase und MCV-Präsident Hannsgeorg Schönig die Narrenschar begrüßt haben, wird anschließend die Suppe kostenfrei verteilt – und gefeiert.

„Der Start in die Kampagne geht nicht nur mit fastnachtlicher Musik, einem herzerfrischenden Prost Neujahr und unzähligen Helaus über die Bühne“, verspricht Schönig, „wir bieten auch jedem Hungrigen und Durstigen reichlich Gelegenheit, sich zu stärken.“

Unterm Strich steht ein abwechslungsreicher Programmmix und ein lockerer Aufgalopp ins neue Jahr – ganz im Zeichen des Kampagnenmottos: „Die Hofsänger im Gold’nen Mainz – seit 100 Jahr’n die Nummer 1“.

Und nicht vergessen: Närrisches Verkleiden ist am Neujahrsmorgen ausdrücklich erlaubt – und erwünscht!

(Michael Bonewitz)