
Im April wird’s bunt im Museum Reinhard Ernst (mre). Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm aus Kunst, Film, Gesprächen und besonderen Veranstaltungsformaten. Unter dem Motto „Denk nicht, schau!“ rückt das Haus den österreichischen Maler Wolfgang Hollegha mit vielfältigen Perspektiven in den Mittelpunkt.
Ein besonderer Höhepunkt ist der Abend mit Daniel Hollegha am Mittwoch, 15. April 2026. Der Sohn des Künstlers führt persönlich durch die Ausstellung Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau! und gibt im anschließenden Gespräch Einblicke in Leben und Arbeitsweise des Ausnahmemalers. Führung, Film und Austausch verbinden sich dabei zu einem unmittelbaren Kunsterlebnis. Das vollständige Programm ist über den Ticketlink abrufbar.
Auch die Reihe „Mutiger Mittwoch: Schauen wie Hollegha“ lädt jeden zweiten Mittwochabend im Monat dazu ein, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und sich auf intensives Betrachten einzulassen.
Bereits am 7. April startet zudem die Filmreihe Denk nicht, schau! in der Caligari FilmBühne. In Kooperation mit dem DFF und dem Kulturamt der Stadt Wiesbaden nähert sich die Reihe den Themenwelten Wolfgang Holleghas aus filmischer Perspektive. Besucher profitieren dabei von einer attraktiven Ermäßigung.
Buchpremiere mit Stefan Schröder

Im Rahmen der Kurzen Nacht der Museen und Galerien am 11. April öffnet das Museum ebenfalls seine Türen und präsentiert eine Buchpremiere: Der Journalist und Buchautor Stefan Schröder, langjähriger Chefredakteur des Wiesbadener Kuriers und Ehrenvorsitzender des Presseclubs, stellt sein neues Buch Geniestreiche aus Wiesbaden vor. Ein Kapitel widmet sich dem Wiesbadener Stifterehepaar Reinhard und Sonja Ernst. Im Gespräch mit Reinhard Ernst spricht Schröder über dessen Stiftungs- und Sammlungstätigkeit und gibt zugleich einen Ausblick auf die kommende Ausstellung Judit Reigl. Couleur vivante (ab November 2026). Die Schau erinnert an die erste große deutsch-französische Informel-Museumsausstellung nach dem Zweiten Weltkrieg, die 1957 in Wiesbaden stattfand, und würdigt 70 Jahre später künstlerischen Mut, Lebensbejahung und gelebte Völkerverständigung.
Den Auftakt der Sonderformate bildet am 4. April die „Familienzeit der Öffnungsfenster des mre“ mit dem Programm „Osterspaß – suchen, sammeln, schauen!“. Im gesamten Museum sind Ostereier mit Motiven aus den Ausstellungen versteckt. Für aufmerksame Besucher hält der Osterhase eine bunte Überraschung bereit.
Das Museum ist an den Osterfeiertagen jeweils von 12 bis 18 Uhr geöffnet: am Karfreitag (3. April), Ostersamstag (4. April) und Ostersonntag (5. April). Am Ostermontag, 6. April, bleibt das Haus geschlossen.
Tickets für alle Veranstaltungen sowie für die regulären Museumsbesuche sind unter „Tickets“ erhältlich. Weitere Informationen finden sich unter mre.
