
Große Resonanz, Rekordzahlen und ein digitaler Neuzugang: Das Museum Wiesbaden blickt auf eines der erfolgreichsten Jahre seiner jüngeren Geschichte zurück. Mehr als 130.000 Besucherinnen und Besucher kamen 2025 ins Museum – befeuert durch das Jubiläumsjahr, hochkarätige Ausstellungen und nicht zuletzt den internationalen Hype um Friedrich Heysers Gemälde „Ophelia“. Aufgrund der großen Nachfrage hat das Museum nun zusätzlich einen Ophelia-Online-Shop eingerichtet, über den ausgewählte Merchandising-Produkte erstmals auch außerhalb Wiesbadens erhältlich sind.
Mit 130.986 Gästen verzeichnete das Hessische Landesmuseum für Kunst und Natur das zweitstärkste Besucherjahr seit Beginn der Statistik vor rund 25 Jahren. Gegenüber dem Vorjahr (107.525) bedeutet das ein Plus von rund 20.000 Besuchen.
Freier Eintritt und Jubiläumsprogramm als Besuchermagnet

Besonders stark war der Monat April. Dank einer Förderung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur erhielten Besucherinnen und Besucher an den Wochenenden des Jubiläumsmonats freien Eintritt.
„Das Museum Wiesbaden wurde aus bürgerlichem Engagement heraus gegründet. Im Jubiläumsjahr wollten wir etwas zurückgeben und möglichst vielen Menschen den Zugang zu Kunst und Kultur erleichtern“, erklärt Museumsdirektor Andreas Henning. Zahlreiche Kooperationen und prominente Gäste prägten das vielfältige Programm.
Auch die eintrittsfreien Samstage (jeden ersten Samstag im Monat) sowie der grundsätzlich freie Eintritt für Kinder, Jugendliche und pädagogische Begleitgruppen trugen zur hohen Resonanz bei. Über 1.000 Schul- und Jugendgruppen besuchten das Museum – ein neuer Rekord.
Internationaler Anziehungspunkt und starke Ausstellungen
Mit der weltweit bedeutendsten Sammlung von Werken Alexej von Jawlenskys und der renommierten Jugendstilsammlung Ferdinand Wolfgang Neess ist das Museum Wiesbaden ein touristischer Anziehungspunkt weit über Deutschland hinaus. Ausstellungshighlights wie die Doppelausstellung zur Biene in Kunst und Natur, Präsentationen von Sven Drühl und Louise Nevelson sowie die Schau
„Feininger, Münter, Modersohn-Becker… oder wie Kunst ins Museum kommt“ (noch bis 26. April 2026) erwiesen sich als Publikumslieblinge.
„Ophelia“ als Popkultur-Phänomen
Ein besonderer Impuls ging vom Jugendstilgemälde „Ophelia“ von Friedrich Heyser aus. Nachdem Taylor Swift das Motiv in ihrem Musikvideo „The Fate of Ophelia“ aufgriff, wurde das Werk zum Social-Media-Phänomen. Vor allem junge Menschen fanden dadurch erstmals den Weg ins Museum – und entdeckten neben „Ophelia“ auch die Sammlungen der Kunst und Natur.
Neu: Der Ophelia-Online-Shop

Aufgrund der großen Nachfrage nach Ophelia-Merchandising hat das Museum nun einen eigenen Online-Shop eingerichtet. Poster, Postkarten, Beutel, T-Shirts und Tassen sind damit erstmals auch bequem von zu Hause aus bestellbar.
Zum neuen Ophelia-Shop:
https://opheliamuseumwiesbaden.myshopify.com
