
Wiesbaden. Die Bewerbungsphase für den Robert Gernhardt Preis 2026 hat begonnen. Autorinnen und Autoren mit Hessen-Bezug, die derzeit an einem umfangreicheren literarischen Projekt arbeiten, können sich ab sofort bewerben. Der Preis ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert und wird von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) finanziert. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2026.
Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels betont die Bedeutung der Auszeichnung für den literarischen Nachwuchs:
„Der Robert Gernhardt Preis richtet sich gezielt an Autorinnen und Autoren in einer frühen Projektphase – dort, wo literarische Ideen Form annehmen und Schreiben Zeit, Konzentration und Vertrauen braucht. Der Preis stärkt neue Stimmen und eröffnet ihnen Freiräume zur Weiterentwicklung. Ich lade ausdrücklich dazu ein, diese Chance zu nutzen, und danke der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen für die verlässliche Partnerschaft.“
Auch Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der WIBank, unterstreicht den Ansatz des Preises:
„Literarische Vorhaben benötigen gerade im Entstehungsprozess Rückhalt und Wertschätzung. Der Robert Gernhardt Preis setzt genau hier an. Es ist uns ein Anliegen, herausragende literarische Projekte in dieser sensiblen Phase zu fördern.“
Benannt ist der Preis nach dem Schriftsteller, Zeichner und Maler Robert Gernhardt (1937–2006). Seit 2009 wird die Auszeichnung jährlich an zwei Autorinnen oder Autoren vergeben, die jeweils ein Preisgeld von 15.000 Euro erhalten.
Die Bewerbung erfolgt über ein Online-Formular (https://antrag.hessen.de/hcc/start/index.html?formId=fm00031), das auf der Website des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur abrufbar ist. Dort finden sich auch weiterführende Informationen zum Preis und zu den Teilnahmebedingungen.
Die Preisverleihung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Gesetzgebers zum Landeshaushalt 2026.
