400 Meisterabsolventinnen und -absolventen erhalten Meisterbriefe im Wiesbadener Kurhaus

Den 400 Meisterabsolventinnen und -absolventen wurden im Wiesbadener Kurhaus ihre „Wertpapiere des Handwerks“ ausgehändigt. Die 14 anwesenden Jahresbesten erhielten ihre Meisterbriefe auf der Bühne persönlich überreicht vom Hessischen Staatsminister Kaweh Mansoori, von Kammerpräsident Stefan Füll und Kammerhauptgeschäftsführer Pierre Schlosser. © Foto Handwerkskammer Wiesbaden.

Im Wiesbadener Kurhaus haben 400 Meisterabsolventinnen und -absolventen des Prüfungsjahrgangs 2025 ihre Meisterbriefe in 16 Berufen erhalten. Im Rahmen der Feierlichkeit tauschten sich der Hessische Staatsminister Kaweh Mansoori, Wiesbadens Bürgermeisterin Christiane Hinninger und Kammerpräsident Stefan Füll während einer Talkrunde mit FFH-Moderatorin Evren Gezer über Fachkräftesicherung, die Bedeutung des Ehrenamtes und die Zukunft des Handwerks aus.

Stefan Füll betonte im Gespräch die identitätsstiftende Kraft des Meistertitels. „Das Handwerk ist nicht nur eine Branche, das Handwerk ist eine Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft, die auf Zusammenhalt, Wissenstransfer und gegenseitiger Unterstützung beruht. Diese Meisterfeier macht sichtbar, dass die Meisterabsolventinnen und -absolventen Teil einer starken Tradition sind, die Verantwortung übernimmt und Zukunft gestaltet.“

Persönliche Perspektiven und Verantwortung
Staatsminister Kaweh Mansoori würdigte die persönliche Leistung der Absolventinnen und Absolventen. „Es ist toll, was die Jungmeisterinnen und Jungmeister hier geleistet haben, davor habe ich größte Hochachtung. Sie haben in den vergangenen Jahren Anstrengung, Zeit und auch Geld investiert und dieser Rahmen ist die angemessene Würdigung ihrer Leistung. Mit ihrem Abschluss gewinnt die hessische Wirtschaft höchstqualifizierte Fachkräfte, die selbst wieder ausbilden und Verantwortung übernehmen.“

Bürgermeisterin Christiane Hinninger unterstrich die Rolle des Handwerks für die Stadt und die Region. „Wer heute einen Meistertitel in Händen hält, hat den Schlüssel zur Zukunft in der Hand. Er steht für hochwertige Ausbildung und die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels braucht es selbstbewusste Jungmeisterinnen und Jungmeister, die Innovation vorantreiben und Verantwortung in ihren Betrieben übernehmen.“

Stellvertretend für alle Meisterabsolventinnen und -absolventen wurde Dachdeckermeister Aron Jung aus Solms als einer der 15 Jahresbesten von Moderatorin Evren Gezer interviewt. Er teilte Einblicke in seinen Weg zum Meistertitel und seine berufliche Perspektive: „Der Meistertitel ist für mich mehr als ein Abschluss. Er ist eine Entscheidung für meine Zukunft und steht für Verantwortung in unserem Gewerk. Als Dachdeckermeister möchte ich zeigen, dass das Handwerk jungen Menschen echte Perspektiven bietet.“

Jung ist auch Protagonist eines von der Handwerkskammer Wiesbaden produzierten Videos, das anschließend eingespielt wurde. Der thematische Schwerpunkt des Videos liegt auf der Wertschätzung für den erreichten Abschluss sowie den zentralen Beratungs- und Unterstützungsangeboten der Handwerkskammer Wiesbaden. Interessierte können das Video auf den Social-Media-Kanälen der Handwerkskammer Wiesbaden wie Instagram, Facebook und YouTube ansehen.

In seinem Schlusswort beglückwünschte Kammervizepräsident Andreas Brieske die neuen Meisterinnen und Meister zu ihrem Erfolg und betonte: „Gehen Sie immer mit Herz, Hand und Verstand ans Werk, so, als würden Sie dies für sich selbst tun, dann sind Sie gute und erfolgreiche Meister.“
Den musikalischen Rahmen gestaltete die King Kamehameha Club Band.
(HWK Wiesbaden)